Pflegedienst Nachfolge ixxcon

Verkauf von Pflegediensten / Betriebsnachfolge

SO GEHT PFLEGEDIENSTVERKAUF HEUTE!

ÜBERGABESPEZIALIST STEFAN BODDENBERG IM INTERVIEW

Hamburg. Immer öfter finden Unternehmensinhaber keinen Nachfolger. Über diese drängende Problematik hat sich der Wirtschaftsjournalist Thomas Klaus aus Niedersachsen mit Stefan Boddenberg, Spezialist für Unternehmensnachfolge und Geschäftsführer bei ixxcon, unterhalten.

THOMAS KLAUS: Welche Motive haben eigentlich Unternehmenskäufer, die eine Betriebsnachfolge anstreben?

STEFAN BODDENBERG: Ein wesentlicher Grund dafür, dass anstelle einer Unternehmensgründung ein Unternehmen gekauft wird, ist die Möglichkeit, dass das Personal übernommen werden kann. In Zeiten des Fachkräftemangels sind gerade gesuchte Pflegefachkräfte ein wertvolles Gut. Letztlich stehen deshalb oft auch nicht die Zahlen der Vergangenheit, sondern die Menschen im Vordergrund.

THOMAS KLAUS: Apropos Pflegefachkräfte - ixxcon kommt in Sachen „Unternehmens-Nachfolge“ bundesweit vor allem dann ins Spiel, wenn es um die Pflegebranche geht. Stimmt das?

STEFAN BODDENBERG: Ja, unser Herz schlägt für die Pflege. So gehört ixxcon zu den erfolgreichsten Spezialisten in der Unternehmensvermittlung für Ambulante Pflegedienste und zählt hier zu den Marktführern in Deutschland. Wir vermitteln ausschließlich An- und Verkäufe von ambulanten Pflegediensten mit allen Spezialausrichtungen wie Intensiv-, Palliativ- und Kinderpflege, sowie Tagespflegeeinrichtungen und sogenannte Wohngruppen. Mit diesem Fokus konnten wir allein im. Vorjahr für mehr als ein Dutzend Pflegedienste mit vielen hundert Beschäftigten und Tausenden von Kunden die Betriebsnachfolge sichern.

THOMAS KLAUS: Was unterscheidet einen derart spezialisierten Beratungsansatz von einem „Wald-und-Wiesen-Makler“?

STEFAN BODDENBERG: Dieser exklusive Branchenfokus führt bei uns zu systemisch aufeinander aufbauenden Lerngewinnen. Und von diesem sich täglich erweiternden Spezialwissen profitieren unsere Kunden. Nur wer den Markt kennt, kann marktgerechte Betriebsbewertungen vornehmen und realistische Höchstpreise erzielen.

So bin ich selbst beispielsweise als Mitglied des Deutschen Gutachter und Sachverständigen Verbandes e.V. (DGSV) berechtigt, die Bezeichnung "Sachverständiger für Unternehmensbewertung Pflegedienste" zu führen.

Wir werden in der Branche auch mehr als Berater wahrgenommen, weniger als Makler. In unserer Partnerschaft mit dem bad e.V. (Bundesverband Ambulante Dienste und Stationäre Einrichtungen) als Berufsverband in der Pflegebranche spiegelt sich dieser Beratungsansatz ebenfalls wider. Das ist für uns bei ixxcon Anerkennung und Ansporn zugleich.

THOMAS KLAUS: Welchen Mehrwert bietet ixxcon denn konkret den Unternehmen der Ambulanten Pflegebranche?

STEFAN BODDENBERG: Vor allem haben wir ein branchenspezifisches Netzwerk von Kaufinteressenten und eine tagesaktuelle Käuferdatei ausschließlich für die Ambulante Pflegebranche. Hier beraten Branchen-Profis mit pflegewirtschaftlicher Erfahrung. Diese können auf ein bewährtes System zur Bewertung von Pflegediensten zurückgreifen und auch nach der Betriebsübergabe aktive Umsetzungsunterstützung leisten. Vor allem aber gibt es bei uns keine monatlichen Pauschalhonorare o.ä., sondern ausschließlich Erfolgsprovisionen.

THOMAS KLAUS: Das ist ein gutes Stichwort. Woran erkennen Unternehmer ganz grundsätzlich seriöse Firmenvermittler?

STEFAN BODDENBERG: Vorsicht ist vor allem dann geboten, wenn der Makler schon beim Erstgespräch mit seinem späteren Mandanten auf einen Auftrag drängt, wenn er mit einer überraschend hohen Preisschätzung aufwartet oder er den Eindruck erweckt, er hätte schon einen konkreten Interessenten. Aber auch hinsichtlich der Honorierung der Leistung des Maklers sollte der Verkäufer auf der Hut sein. Denn Erfolgsprovisionen oberhalb von 7 Prozent (netto) sind absolut überzogen! Und Vorkasse sowie monatliche Pauschalgebühren sind unseriös!
Unredlich ist es, wenn ein Makler etwa für jedes noch so kurze Gespräch oder Telefonat mit Steuerberatern, Anwälten oder Interessenten vor Ort Rechnungen erstellt.

THOMAS KLAUS: Wie sieht denn aus Verkäufer-Sicht die Alternative zum reinen Makler einerseits und zum unprofessionellen do-it-yourself andererseits aus?

STEFAN BODDENBERG: Idealerweise wird ein Beratungsunternehmen beauftragt, das sich nicht als reiner Makler versteht, sondern den Verkäufer als "Partner auf Zeit" auf dem Weg zum individuell besten Betriebsnachfolger berät. Und das idealerweise mit Branchenkenntnis und einem Netzwerk innerhalb der Branche.

Dieser Nachfolgespezialist wird den Altinhaber sachkundig bis hin zur Einarbeitung des "Neuen" durch den gesamten Prozess lotsen. Bei der Berater-Auswahl im Vorfeld sind vor allem wichtig, dass die persönliche "Chemie" stimmt und der Umgang respektvoll ist! Schließlich sollte die faire Kombination aus leistungsabhängigem (!) Honorar und erfolgsabhängiger Provision vereinbart werden.


Λ