Wertermittlung für Ihren Pflegedienst von ixxcon

Wertermittlung von ixxcon: Wir kennen den Wert Ihres Pflegedienstes

Eine aktuelle Wertermittlung für einen Pflegedienst ist ein wichtiges Argument bei einem Pflegedienstverkauf. Profitieren Sie bei einer Pflegedienstbewertung von ixxcon von der Expertise unseres Gutachters Stefan Boddenberg, der seit vielen Jahren mit diesem Thema autorisiertes Mitglied des Deutschen Gutachter und Sachverständigen Verband e.V. ist. Dabei ist es ganz egal, ob Sie den Marktwert Ihres Pflegeunternehmens aus reinem Interesse erfahren möchten oder ob eine Verkaufsabsicht beziehungsweise ein anderer Grund für die Wertermittlung besteht.

Wir bei ixxcon verraten Ihnen, was Ihr ambulanter Pflegedienst oder Ihre Tagespflege wert ist.

Ihre Vorteile:

  • Wertermittlung auf individueller Basis unter Berücksichtigung der demographischen Standortkriterien
  • Bewertung aller pflegewirtschaftlich und pflegerechtlich relevanten Faktoren
  • realistische, mit professionellen Methoden erreichte Verkaufspreis-Empfehlung
  • Hinweise zur Wertsteigerung im Rahmen einer ausführlichen Beratung

 

Die folgenden, für Pflegeunternehmen bedeutsamen Kriterien und Merkmale haben sich für eine Einschätzung der Stellung am lokalen Markt bewährt:

  • Betrachtung der demographischen Situation
    • Auswertung kommunaler Daten
    • Prognosen für Pflegebedarf und Pflegekräfte
  • Analyse der Mitarbeiterstruktur
    • Quote an Fachkräften, Verhältnis an Vollzeitbeschäftigten zu Teilzeitbeschäftigten: Mini-Jobs, Fluktuationsquote
    • Mitarbeiterqualifikationen, Pflegedienstleitung und stellvertretende Pflegedienstleitung sowie zweite Führungsebene vorhanden
  • Stärken und Schwächen des Unternehmens – Analyse mit Bewertung der weichen Faktoren
    • Kontakte zu Ärzten, Krankenhäusern, Krankenkassen
    • Marketing (Internetauftritt, Broschüren)
    • Art der Datenerfassung (manuell oder elektronisch)
    • Lage des Büros
    • Spezialisierungen des Pflegedienstes
    • Höhe des Punktwertes hinsichtlich SGB XI
    • Pflegemodell
  • Analyse der Finanzstruktur
    • Umsätze aus Leistungen nach SGB V, SGB XI, SGB XII, Privatversicherung, Sonstige
    • Kostenverteilung (insbesondere Personalkosten und Kosten für Fahrzeuge)
    • Überschuss unter Berücksichtigung des kalkulatorischen Unternehmerlohns beziehungsweise Sondersituationen

     

Diese Kriterien und Merkmale gewichten wir in abfallender Reihenfolge.

Wertermittlung: Multiplikatormethode als etabliertes Bewertungsverfahren

Für die Wertermittlung von Pflegediensten wenden wir schließlich ein marktorientiertes Bewertungsverfahren mit Hilfe von Multiplikatoren an. Dieses wird als „Multiplikatorverfahren" oder „Market Approach“ bezeichnet. Hier kommen marktorientierte Vervielfältiger zum Einsatz, die auf eine bestimmte Bezugsgröße angewandt werden – in diesem Fall auf das Betriebsergebnis.

Die großen Vorteile der Multiplikatormethode sind ihre einfache Handhabung und leichte Verständlichkeit. Der Multiplikatoransatz ist daher ein geeignetes Mittel, um Anhaltspunkte für den Wert eines Unternehmens zu erhalten. Im Rahmen von Verhandlungen über Betriebsnachfolge-Transaktionen ist er in der Praxis weit verbreitet und dient zur Plausibilisierung der Wertvorstellungen.

Der voraussichtliche, nachhaltig erzielbare Jahresertrag wird ohne die Erstellung zukünftiger Planbilanzen aus den zuvor erzielten Jahreserträgen abgeleitet. Regelmäßig gehen wir dabei von den Ergebnissen der letzten drei abgelaufenen Geschäftsjahre aus.

Der Jahresertrag wiederum lässt sich aus den korrigierten Betriebsergebnissen des Unternehmens ermitteln. Ausgangswert ist der Gewinn im Sinne des Einkommenssteuergesetzes, das heißt im Falle der Bilanzierung der Unterschiedsbetrag des Betriebsvermögensvergleichs (§ 4 Abs. 1 EStG) und im Falle der Einnahmenüberschussrechnung der Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben (§ 4 Abs. 3 EStG). Der Ausgangswert wird korrigiert um Aufwendungen, die mit nicht betriebsnotwendigem Aufwand im Zusammenhang stehen. Zudem berücksichtigen wir, je nach angewendetem Geschäftsmodell, einen branchenüblich angemessenen kalkulatorischen Unternehmerlohn.

Der maßgebliche Jahresertrag für die Anwendung der Multiplikatormethode setzt sich zusammen aus dem Durchschnitt der so korrigierten Betriebsergebnisse der letzten drei Jahre. Im Pflegemarkt hat sich je nach demographischem Standort in der Praxis mindestens das Zwei- bis Fünffache des korrigierten Betriebsergebnisses als Multiplikator herauskristallisiert, bei Einzelunternehmen und GbR unter Abzug des kalkulatorischen Unternehmerlohnes in einer Höhe von 50.000 Euro.

Haben Sie Fragen?

Stefan Boddenberg ist als Mitglied des Deutschen Gutachter und Sachverständigen Verband e.V. berechtigt, die Bezeichnung "Sachverständiger für Unternehmensbewertung Pflegedienste" zu führen.

DGSV
Λ