Cashflow

Der Cashflow ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die auf die Zahlungsströme innerhalb eines Unternehmens hinweist. Dabei werden Einzahlungen und Auszahlungen für einen zuvor definierten Zeitraum (beispielsweise ein Finanzjahr oder ein Quartal) gegenübergestellt. So lassen sich Aussagen zur allgemeinen Liquidität sowie zur Innenfinanzierung treffen. Bei letzterer handelt es sich um die Finanzierung durch die Einbehaltung beziehungsweise Reinvestition vergangener Gewinne. Das Resultat des Cashflows ist im Idealfall ein Einnahmenüberschuss.

Es gibt verschiedene Berechnungsmethoden für den Cashflow, bei dem unterschiedliche Faktoren miteinbezogen werden – den Brutto-Cashflow, den Netto-Cashflow und den freien Cashflow. Letzterer gibt einen Überblick darüber, wie viel Geld für eine Tilgung oder zur Auszahlung in Form von Dividenden verbleibt. Der freie Cashflow (oder auch Free Cashflow) ist aus diesem Grund eine wichtige Kennzahl zur Überprüfung der Kreditwürdigkeit eines Unternehmens.

Die zur Ermittlung des Cashflows aufgestellte Rechnung wird auch als Kapitalflussrechnung bezeichnet. Sie ist nach § 264 Abs. 1 HGB für eine Aktiengesellschaft oder eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) verpflichtend im Rahmen der Bilanzierung.

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