Cross-Selling

Das Cross-Selling ist eine beliebte Methode im Marketing und bezeichnet den Verkauf zusätzlicher und ergänzender Produkte oder Leistungen an bestehende Kunden. Für das Cross-Selling wird eine bereits existente Kundenbeziehung genutzt. Für das Unternehmen steigt so der Umsatz, während die Akquisitionskosten sinken. Beides wirkt sich positiv auf die Bilanz aus. Ein weiterer Vorteil ist, dass durch die Inanspruchnahme zusätzlicher Leistungen und Produkte die Kundenbindung an das Unternehmen erhöht wird. Das Cross-Selling ist nicht zu verwechseln mit dem Up-Selling, bei welchem dem Kunden ein höherwertiges Produkt verkauft werden soll.

Ein klassisches Beispiel für die Cross-Selling-Möglichkeiten eines ambulanten Pflegedienstes ist das Essen auf Rädern. Dabei handelt es sich um eine weiterführende Dienstleistung ergänzend zum bisherigen Angebot. Diese wird nicht über den Pflegedienst selbst, sondern über Partner, wie Privatunternehmen oder Wohlfahrtsverbände, organisiert und ausgeliefert. Über Kooperationen können Pflegedienste auch unternehmensfremde Leistungen per Cross-Selling anbieten.

Bei Cross-Selling im Pflegebereich sollte immer darauf geachtet werden, dass durch das Anbieten der über die Pflege hinausgehenden Dienstleistungen eine mögliche Befreiung von der Umsatzsteuer erlöschen kann. Daher sollten sich Eigentümer vor der Aufnahme von Cross-Selling-Angeboten bei einem Steuerberater ihres Vertrauens über die individuellen Möglichkeiten informieren.

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