Geschäftsverlust

Bei einem Geschäftsverlust kann ein Unternehmen nicht genügend Einnahmen aufweisen, um die mit dem laufenden Betrieb verbundenen Kosten zu decken. Auch Einzelpersonen als Freiberufler oder Anlieger können einen Geschäftsverlust erleiden – im letzteren Fall bezieht sich der Verlust auf Investments.

Je nach Kapital eines Unternehmens kann es in der Lage sein, über einen kürzeren oder längeren Zeitraum hinweg defizitär zu agieren. Je nach Höhe des Geschäftsverlusts kann ein geringfügiger Steuervorteil entstehen, dieser wird aber im Vergleich zu einem Gewinn als deutlich weniger begehrenswert angesehen. Können die Verluste nach einer Zeit nicht mehr durch frisches Kapital ausgeglichen werden, kann ein Unternehmen in die Zahlungsunfähigkeit (Insolvenz) abrutschen.

Bei einem Unternehmensverkauf kann sich ein defizitärer Jahresabschluss negativ auf den Kaufpreis auswirken. Methoden, dem Geschäftsverlust entgegenzuwirken, sind eine Senkung der Ausgaben oder Maßnahmen zur Steigerung der Einnahmen, beispielsweise durch Marketing. Die dafür veranschlagten Ausgaben können sich durch die Akquisition von Neukunden langfristig auszahlen.

Λ