Unternehmensverkauf

Der Unternehmensverkauf ist ein komplexer Prozess, bei dem je nach Unternehmensform und dem Ziel eines Verkaufs unterschiedliche Faktoren beachtet werden müssen. Bei einem Unternehmensverkauf in der Pflegebranche kommt es in der Regel darauf an, den richtigen Betriebsnachfolger für das Unternehmen zu finden – eine Aufgabe, der wir bei ixxcon die größtmögliche Bedeutung beimessen.

Für einen Unternehmensverkauf ist es zunächst wichtig, den eigenen Wert zu kennen. Dabei hilft eine detaillierte Wertbestimmung, die klassische finanzielle Aspekte ebenso beleuchtet wie die für einen Pflegedienst besonders wichtigen standortbezogenen und demographischen Aspekte. Für die Wertermittlung gibt es verschiedene Möglichkeiten der Berechnung. Nach unserer Erfahrung hat sich für Pflegedienste das Multiplikatorverfahren als besonders zuverlässig erwiesen. Es ist wichtig, zu beachten, dass der in der Wertermittlung berechnete Wert zwar einen guten Anhaltspunkt bietet, aufgrund der individuellen Aspekte späterer Verhandlungen aber nicht das Ein und Alles darstellen sollte.

Der nächste Schritt für den Unternehmensverkauf ist die Suche nach geeigneten Käufern. Auch hier hat jedes Unternehmen andere Ansprüche basierend auf der Unternehmensform, der Größe, Zahl und Struktur der Mitarbeiter und vielen anderen Faktoren. Gerne helfen wir Eigentümern bei der Vermittlung von geeigneten Kandidaten.

Bei den Verkaufsverhandlungen selbst sind zunächst einige Formalitäten, wie die Unterzeichnung eines Non-Disclosure Agreements (NDA) oder die Bereitstellung von Daten und Unterlagen in einem Datenraum im Rahmen der Due Diligence, zu beachten. Die Erstellung eines Information Memorandum für Kaufinteressenten fällt ebenfalls hierunter. Teil der Verhandlungen ist außerdem die Art des Verkaufs: Handelt es sich bei dem zu verkaufenden Unternehmen um eine GmbH oder eine UG, ist ein Share Deal die am häufigsten gewählte Variante. Bei einem Einzelunternehmen kann dagegen ein Asset Deal die bessere Wahl sein.

Bei der Kaufsumme sollte auf allen Seiten ein gewisser Verhandlungsspielraum gegeben sein. Gehen alle Parteien mit realistischen Forderungen in die Verhandlungen, steigt die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Abschlusses deutlich. Viele Unternehmensnachfolgen scheitern, weil auf einer oder auf beiden Seiten unrealistische Preisvorstellungen vorherrschen. Zusätzlich zur Summe sind auch die Modalitäten des Unternehmensverkaufs zu klären, beispielsweise ein Verkäuferdarlehen oder eine Ratenzahlung des Kaufpreises.

Ist eine Einigung über den Unternehmensverkauf erzielt, endet der Prozess mit der Zahlung der Kaufsumme und der Übertragung von Assets oder Unternehmensanteilen auf den Käufer.

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