Zielmanagement

Das Zielmanagement hilft Unternehmen dabei, erbrachte Leistungen und dabei erzielte Erfolge zu bewerten und zu kontextualisieren. Die Devise des Zielmanagements: Ohne klare Ziele, weiß niemand, ob man wirklich erfolgreich arbeitet. Das gilt auf allen Unternehmensebenen bis in die Chefetage.

Soll ein realistisches Zielmanagement angewendet werden, ist es wichtig, Luftschlösser zu vermeiden. Hoch gesteckte Ziele sehen auf dem Papier toll aus, können aber am Ende zum Bumerang werden, wenn die veranschlagten Höhen trotz aller Bemühungen nicht erreicht wurden. Ziele sollten immer gemeinsam besprochen und aus der Gesamtbetrachtung des Unternehmens abgeleitet werden. Im Kontext eines ambulanten Pflegedienst bedeutet dies etwa: Das Unternehmen soll am Ende des Jahres einen bestimmten Umsatz oder Jahresüberschuss erzielen. Daraus ergeben sich für einzelne Mitarbeiter und Abteilungen bestimmte Vorgaben: Nur ein Beispiel: Um das übergeordnete Ziel zu erreichen, müsste jede Pflegekraft eine festgelegte Patientenzahl innerhalb eines bestimmten Zeitraums betreuen. Diese Ziele werden regelmäßig überprüft, sodass rechtzeitig Anpassungen vorgenommen werden können.

Faktoren für das Zielmanagement definieren

Für die Definition der einzelnen Ziele gibt es im Zielmanagement verschiedene Vorgehensweisen und Formeln, die teilweise durch Akronyme abgekürzt werden. An einer einheitlichen Definition mangelt es, dennoch gibt es einige Faktoren, die regelmäßig genannt werden: Die Ziele sollten mit adäquatem Einsatz zu erreichen, möglichst spezifisch gehalten und mit einem Zeitplan samt Deadline versehen sein.

Eine Methode, den Unternehmenserfolg zu überprüfen, sind Kennzahlen. Diese sollten aber weniger als das ultimative Ziel, sondern eher als Bewertungskriterium für die eigentlichen Ziele dienen. Zu diesem Zweck können sogenannte Frühindikatoren zum Einsatz kommen: Diese geben bereits während des Zielzeitraums ein schlüssiges Feedback und erlauben so früh einen Vorausblick auf die Erreichbarkeit der gesteckten Ziele. Dazu gehören aktuelle Umsatzdaten, Auftragseingänge oder die Umschlagshäufigkeit

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